Unser Profil

Die Stadtelternschaft stellt sich vor

Cornel Kranen, Sprecher der Stadtelternschaft

Cornel Kranen, Sprecher der Stadtelternschaft

Auf ihr drittes Jahr als Gemeinschaft blickt die Stadtelternschaft Jülich zurück. Ein "Markenname", der bereits in vielen Städten bekannt ist. Stadtelternschaft steht, um ein Beispiel zu nennen, im benachbarten Aachen für gute Kooperation mit der Schulverwaltung der Stadt und den Schulen. Hier haben die Vertreter einen ständigen Sitz im Schulausschuss. Diese Ziele verfolgt die Stadtelternschaft Jülich auch. Sie versteht sich als Lernbegleiter der Kinder vom Kindergarten bis zur Schulentlassung. Es werden beide Seiten der Medaille betrachtet: Einerseits das Engagement als Interessensvertretung von Eltern gegenüber Schulen, Schulträgern und Schulaufsicht, auch Ansprechpartner für Eltern zu sein; andererseits konstruktiv Impulse zu geben in pädagogischen und politischen Sachfragen.

Auf dieser Ebene ist im November 2003 erstmals eine Runde von Schulpflegschaftsvorsitzenden zusammengekommen, die im März 2004 die Stadtelternschaft-Jülich gründeten. Auslöser war der bundespolitisch formulierte Wille, bis 2007 Ganztagsgrundschulen einzurichten und damit die bestehenden Betreuungsangebote, also Horte, zu schließen. Daraus erwuchs im Juli 2005 die Demonstration in Jülich, in der 400 Menschen ihrem Interesse für einen Erhalt von Horten und für eine Betreuungsvielfalt in Jülich Ausdruck gaben. Hierzu hat die Stadtelternschaft Leitlinien für ein Betreuungskonzept entwickelt.

Aus dieser Initialzündung hat sich längst ein breites Arbeitsspektrum ergeben, dem sich der Initiativkreis, der übrigens kein Verein ist, widmet. Maximal je zwei Elternvertreter aus Jülicher Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten und Horte sind stimmberechtigt und kommen etwa alle vier bis sechs Wochen zusammen. Seit 2006 steht die Stadtelternschaft allen aktiven Eltern offen, die Mitglied in dem Gremium werden möchten.

Gewidmet wird sich Themen auf verschiedenen Ebenen. Ganz lokal geprägt ist etwa die Frage nach dem Schülerspezialverkehr, schulübergreifend dagegen die flexible Schuleingangsphase, überregional angesiedelt ist das Thema sonderpädagogischer Förderung. In Arbeitskreisen, die allen interessierten Eltern nach Rücksprache offen stehen, wird diese Problemstellungen nachgegangen, werden Konzepte und Informationen erarbeitet.

Ganz konkret widmet sich die Stadtelternschaft derzeit drei Punkten intensiv: Der Einführung von Busscouts nach dem bereits etablierten Vorbild Linnichs, einer Evaluation der Offenen Ganztagsgrundschuleund der Planung eines Open Space als Plattform zum Austausch und Ideenbörse zum Thema Bildung gemeinsam mit dem Amt für Sozialplanung. Planerisches Ziel ist es, diese Veranstaltung im Frühling zu realisieren.

Wer sich näher für die Arbeit der Stadtelternschaft interessiert kann sich bei Cornel Kranen, gewählter Sprecher der Stadtelternschaft, informieren, Tel. 02461-910935 oder per Email an stadtelternschaft@web.de.

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